ErgoPhysConsult Netzwerk

Ergonomie von Kopf bis Fuß







Die Schritte zum Gesundheitskonzept:

1. Briefing

2. Analyse IST-Zustand

3. Maßnahmen definieren und in den Betrieb einführen

4. Kontrolle (Evaluation)

Leistungen

Wir entwickeln und realisieren systematisch Ihr individuelles Gesundheitskonzept von der Beratung bis zur Evaluation der Ergebnisse:

Die Schritte zum Gesundheitskonzept:

1. Briefing

In einem unverbindlichen Beratungsgespräch (mit Vor Ort-Besichtigung) findet ein persönliches Kennenlernen statt. Der ErgoPhysConsult® erörtert mit Ihnen und den Verantwortlichen für Personal und Arbeitsschutz Rahmenbedingungen, Möglichkeiten und Ziele des Gesundheitskonzepts in Ihrem Betrieb.



2. Analyse IST-Zustand

Die Bestandsaufnahme und Analyse der Arbeitssituation Ihrer Mitarbeiter am Arbeitsplatz sind die Basis, um ein individuelles Gesundheitskonzept zu planen und erfolgreich umzusetzen.

2.1 Arbeitsplatzanalyse
2.2 Gefährdungsbeurteilung
2.2.1 SGA Screening Gesundes Arbeiten
2.2.2 Leitmerkmalmethode

2.1 Arbeitsplatzanalyse

Der Arbeitsplatz hat einen entscheidenden Einfluss auf Ihren Arbeitnehmer und seine Leistung. Laut Arbeitsschutzgesetz ist jeder Betrieb zu einer Überprüfung und Beurteilung der Arbeitsplätze verpflichtet. Die Arbeitsplatzanalyse untersucht den Arbeitsplatz hinsichtlich:
·  der physischen und psychischen Gefährdungsfaktoren
·  der Belastungen und Beanspruchungen des Einzelnen an seinem Arbeitsplatz

Betrachtet werden dabei ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes, Arbeitsumgebung, Arbeitsumfeld, Arbeitsbedingungen, Arbeitsabläufe, Arbeitsaufgaben, Arbeitsorganisation sowie Arbeitsverhalten der Arbeitnehmer.

Bereits während der Arbeitsplatzanalyse können wir gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern durch Sofortmaßnahmen in den Bereichen Arbeits-Verhalten und Arbeits-Verhältnisse wirkungsvoll eingreifen und mögliche Belastungen oder Fehlverhalten sofort reduzieren bzw. Wege dazu aufzeigen.

2.2 Gefährdungsbeurteilung

Die Gefährdungsbeurteilung ist das zentrale Element im betrieblichen Arbeitsschutz. Sie ist die Grundlage für ein systematisches und erfolgreiches Sicherheits- und Gesundheitsmanagement, mit dem Sie Ihren verantwortungsbewussten Umgang mit dem Thema Arbeitssicherheit verlässlich dokumentieren. Für die Gefährdungsbeurteilung kommen folgende Instrumente zum Einsatz:

2.2.1 SGA Screening Gesundes Arbeiten
2.2.2 Leitmerkmalmethode

2.2.1 SGA Screening Gesundes Arbeiten

Der Leitfaden Screening Gesundes Arbeiten (SGA) ist ein standardisiertes Instrument zur Durchführung von Beobachtungsinterviews im Rahmen der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung. Der Leitfaden zielt darauf, Gefährdungen am Arbeitsplatz zu identifizieren, die zu Belastungen und Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems führen. Um diese zu beseitigen, werden physische (z.B. Heben und Tragen) und entsprechend neuer Erkenntnisse auch psychische Belastungen als Ursache untersucht.

2.2.2 Leitmerkmalmethode

Das Arbeitsschutzgesetz (§§ 5 und 6) und die Lastenhandhabungsverordnung (§ 2) fordern die Beurteilung der Arbeitsbedingungen, wenn Gefährdungen bei der manuellen Handhabung von Lasten nicht sicher auszuschließen sind. Für diese Gefährdungsanalyse werden von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und dem Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) die Leitmerkmalmethoden empfohlen, die vier Leitmerkmale erfasst:
1. Zeitdauer/Häufigkeit
2. Lastgewicht
3. Körperhaltung
4. Ausführungsbedingungen

Anschließend wird das Risiko der Gesundheitsgefährdung berechnet, der die weitere Vorgehensweise ergibt. Die Leitmerkmalmethode gibt es für folgende Tätigkeitsbereiche:
·  Heben, Halten und Tragen
·  Ziehen und Schieben
·  Manuelle Arbeitsprozesse



3. Maßnahmen definieren und in den Betrieb einführen

Nach Auswertung der Analyseergebnisse wird ein individuelles Gesundheitskonzept mit zielgerichteten Maßnahmen erarbeitet und gemeinsam mit dem Verantwortlichen definiert. Im nächsten Schritt wird das Projekt im Betrieb auf allen Hierarchieebenen eingeführt und erklärt, bevor es umgesetzt wird. Denn nur durch die Mitarbeit aller Beschäftigten "als Experten in eigener Sache" und die Unterstützung der Vorgesetzten als Vorbild und als Multiplikatoren ist ein nachhaltiger Erfolg möglich.

Die Maßnahmen im Überblick:
3.1 Arbeitsmittel- und Arbeitstechniktraining
3.2 Arbeitsplatzgestaltung
3.3 Vorträge und Workshops
3.4 Gesundheitstag
3.5 Wanderseminar
3.6 Ergonomieparcours
3.7 Individuelle Gesundheitskurse

3.1 Arbeitsmittel- und Arbeitstechniktraining

Das Arbeitsplatztechniktraining als individuelle Unterweisungsmaßnahme ist eine geeignete Maßnahme, z.B.
·  bei einer Arbeitsplatzbegehung im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes,
·  zur Einarbeitung nach einer Umgestaltung der Arbeitsplatzverhältnisse wie z.B. dem Mobiliar
·  während der Berufsausbildung im Rahmen des Gesundheitsschutzes

In einem arbeitsplatzbezogenen Bewegungs- und Arbeitstechniktraining erlernen die Mitarbeiter, wie Sie sich gesundheitsbewusst bewegen und verhalten können. Es wird an die Fähigkeiten und Bedürfnisse des einzelnen sowie die aktuelle Arbeitssituation angepasst, so dass der Betriebsablauf möglichst wenig gestört wird.

3.2 Arbeitsplatzgestaltung

Bei der Arbeitsplatzgestaltung werden die Arbeitsbedingungen oder Arbeitsabläufe dahingehend verändert, dass negative Folgen wie Fehlbeanspruchung oder gesundheitliche Beeinträchtigungen für den Arbeitnehmer minimiert bzw. beseitigt werden.

Wir erklären:
·  Verhaltensregeln für die Mitarbeiter (Bildschirmarbeit, Steharbeitsplätze, Kurzpausen)
·  Einsatz von Hilfsmitteln (z.B. Stehhilfen, Abstützmöglichkeiten, Transporthilfen)
·  Umorganisation und gegebenenfalls Um-/Neugestaltung des Arbeitsplatzes
·  Gegebenenfalls Beschaffung geeigneter/angepasster/adäquater Arbeitsmittel (z.B. Stuhl)

3.3 Vorträge und Workshops

Vorträge
Das Wissen über Vorgänge und Zusammenhänge sowie eine gezielte Aufklärung motivieren Ihre Mitarbeiter im Vorfeld und erhöhen die Bereitschaft für Veränderungen. Wir bieten Ihnen Einführungsvorträge und Vorträge zu speziellen Themen wie Ergonomie, Schreibtischarbeitsplätze, Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz, Unfallprävention und Stressbewältigung an.

Workshops
Mitarbeiter mit ähnlichen Belastungssituationen am Arbeitsplatz können in Kleingruppen an Workshops mit Schwerpunktthemen teilnehmen, wie z.B.
·  Wie hebe und trage ich richtig?
·  Fit im Büro. Übungen am Bildschirmarbeitsplatz
Unsere Workshops können für Mitarbeiter aller Unternehmensebenen angepasst werden, etwa für Multiplikatoren oder z.B. als Expertenworkshop für Führungskräfte. Hierbei kann themenzentriert auf spezifische Arbeitsplatzsituationen eingegangen und praxisnah trainiert werden.

3.4 Gesundheitstag

Ob an einem Vormittag, in einer verlängerten Pause oder idealerweise an einem ganzen Tag - bei einem bunten vielseitigen Gesundheitstag können wir Ihren Mitarbeitern alles rund um das Thema Gesundheit lebendig, professionell und unterhaltsam näher bringen - maßgeschneidert auf Ihre Bedürfnisse und gerne in Zusammenarbeit mit Ihren Krankenkassen und sonstigen Partnern im Gesundheitswesen. Hier können sich Ihre Mitarbeiter über das Thema Gesundheit informieren und sich durch persönliche Beratungsgespräche und Tests Tipps für die eigene Gesundheit holen. Mögliche Themenbereiche eines Gesundheitstages sind z.B.:
·  Ergonomie/Rücken (Medimouse, Augentest, Musterarbeitsplatz, Sitzpass)
·  Stress/Entspannung (Stresspilot)
·  Bewegung/Sport (Balancetest, Kraftmessungen, Schnuppergymnastik, Ausgleichsübungen)

3.5 Wanderseminar

Ein Wanderseminar in Ihrer Umgebung ist eine lebendige Alternative zu einem herkömmlichen Seminar im geschlossenen Raum. Dieses Seminar eignet sich besten, um bereits erworbene Kenntnisse, z.B. aus einem Gesundheitstag/Workshop aufzufrischen und zu festigen oder ganz neue Themen auszuarbeiten. Die aktive körperliche Bewegung, Gespräche, Ausprobieren und Übungen in freier Natur bewirken eine rasche Verarbeitung des Erlernten. Das Wanderseminar kann sowohl einzeln als auch als Ergänzung zu unseren übrigen Ergonomieleistungen gebucht werden.

3.6 Ergonomieparcours

Der Ergonomieparcours ist ein Ausstellungskonzept mit 13 Stationen. Hier erfahren die Teilnehmer Wissenswertes zur Anatomie des Körpers und Ergonomie am Arbeitsplatz in Theorie und Praxis. Themenpunkte sind etwa der gesunde Rücken und ergonomische Arbeitsplatzgestaltung. Die Stationen können flexibel kombiniert und dort aufgestellt werden, wo Platz vorhanden ist.

3.7 Individuelle Gesundheitskurse

Nur jeder Fünfte treibt regelmäßig Sport. Zwei von drei Bundesbürgern verbringen ihre Freizeit am liebsten auf dem Sofa. Laut TK-Bewegungsstudie sitzt jeder zweite Berufstätige den ganzen Tag am Computer. Die Folge: Schon heute sitzt sich jeder dritte Deutsche krank - Tendenz steigend.

Bringen Sie Ihre Mitarbeiter in Bewegung und unterstützen Sie sie mit einem Gesundheitskurs, beispielsweise
·  Rückenkurse
·  Fitnesskurse
·  Nordic-Walking
·  Entspannungstechniken
·  Ausdauertraining
·  Training am Arbeitsplatz mit Ausgleichsübung

Durch diese Aktivitäten werden physische wie auch psychische und psychosoziale Ziele erreicht:
·  Förderung der Beweglichkeit
·  Ausgleich zum Berufsalltag
·  Stärkung der Widerstandskräfte
·  Erleben des sozialen Austausches

Wir helfen Ihnen, ein Kursprogramm in Ihrem Betrieb zu installieren, und informieren Sie auch gerne über Fördermöglichkeiten durch Krankenkassen (§ 20 SGB V).



4. Kontrolle (Evaluation)

Im Anschluss an die eingesetzten Maßnahmen erfolgt die Evaluation, bei der der Erfolg des umgesetzten Gesundheitskonzepts bewertet wird. Auf dieser Basis wird eine Weiterführung oder Änderung definiert.